Priesterschaft Calors
In der Mitte jeder Stadt oder Dorfes steht ein Ignisheiligtum. In Ardor wird derzeit der erste Tempel Carlors fertiggestellt. Der Tempel wird von einem Hoheriestern geführt, der von
Ain Schwefelnies persönlich ausgewählt wurde. Dieser hat unter sich weitere Priester und die
Tempelwachen. Den Priestern unterstehen Novizen.
Um Novize zu werden wird der Anwärter von den Priestern zuest geprüft um seine Verbundenheit mit dem Element zu testen. Mögliche Aufgaben sind die Feuerwache, das Vertrauen in die Flamme üben, darüber hinaus aber ebenso körperliche Aufgaben wie ein Zweikampf oder schier endlose Fragestunden in denen die Überzeugung und der Wille der Aspiranten geprüft werden sollen. Dieser ständige Wechsel der Aufgaben, geschieht aus dem Grund, dass die Priester eine möglichst enge, natürliche Verbindung zwischen ihren möglichen neuen Novizen und Ignis feststellen wollen.
Nachdem die neuen Novizen sich bewiesen haben, werden sie in einem Ritus in den Tempel aufgenommen. Nach einigen Jahren der Grundausbildung im Tempel werden die Novizen zu eigenständigen Priestern ernannt. Diese können auf Geheiß des Hohepriesters ausgeschickt werden in andere Tempel des Landes um diese zu unterstützen oder um neue Novizen zu rekrutieren.
Die Ausbildung unterliegt dabei keinem festen Regeln. Jedem Novizen wird ein Priester zugewiesen der ihn als Mentor fördert und seine Fortschritte, Tüchtigkeit und Glaube prüft. Mentor und Novize verbringen dabei meist viel Zeit miteinander und häufig übernehmen die Novizen den Glauben ähnlich oder gleich ihres Mentors. Trotz der wenigen niedergeschriebenen Regeln der Priesterschaft gibt es grundlegende Dogmen und Glaubensansätze die von den Priester geteilt wird.
Die Dogmen
- Lebe leidenschaftlich. Freude, Wut und Trauer, jedes Gefühl, zeigt dir Ignis Feuer in dir.
- Sprich aufrichtig. Das Feuer kennt keine Falschheit.
- Glaube überzeugt. Das Feuer verbrennt alles, so ist Ignis das höchste der Elemente. Ihr allein gehört die meiste Ehre.
- Siehe aufmerksam. Ignis Feuer steckt in allen Dingen. Ohne es währe nichts, erkenne Ignis in der Welt und verstehe.
- Höre demütig. Das Feuer ist eigennützig, diene ihm ohne Vorbehalte und ehre die die über dir stehen, sie verdienen deinen Respekt.
- Vertraue vollkommen. Ignis nimmt deinen Funken an sich und führt ihn, verlasse dich darauf.
- Sei stark. Ignis ist Macht, nur wer die Stärke annimmt kann Ignis dienen.
- Handle rasch. Das Feuer zögert nicht so zögere auch selbst nicht.
Neben diesen großen Überzeugungen gibt es noch ein paar weitere die von vielen Priestern aber nicht allen geteilt werden. Zum Beispiel: die Missionierung, viele der Priester/innen sehen es als falsch an einen "Ungläubigen" mit Worten zu überzeugen. Sie sind viel eher der Meinung das nur ein schwacher Geist sich von anderen überzeugen lässt. Ihrer Meinung nach sollte die Priesterschaft den anderen Menschen ein Vorbild sein und sie durch ihr Handeln zu einem ähnlichen Leben inspirieren.
Zwar herrscht einige Uneinigkeit in der Priesterschaft über dieses Thema doch überwiegt zur Zeit die Gruppe der Missionierungsunwilligen.
Die Elemente
Die Priester Calors glauben an die 5 Elemente. Doch halten sie aufgrund ihrer Einstellung Ignis für das höchste, also mächtigste und einflussreichste der fünf Geschwister. So wird der Glaube an die anderen vier zwar toleriert aber auch immer "belächelt". Denn natürlich sind alle fünf für Mitraspera verantwortlich, doch warum Terra oder Magica verehren wenn Ignis doch in allen Dingen die wichtigste Aufgabe übernimmt.
Das ist auch der Gründe warum Priester aus Calor oft als arrogant und überheblich gelten (besonders an anderen Orten). Sie sind einfach überzeugt dem mächtigsten aller Elemente zu dienen aber natürlich gibt es andere die sowas nicht gerne hören wollen.
Die Priesterschaft
Tempel und Schreine
Fast allgegenwärtig scheint die Priesterschaft und ihre Tempel in ganz Calor. Eines der Dinge die Fremde bemerken, sind die Schreine um die, wie es scheint, jede Siedlung entstanden ist. Sie sind mit einem kleinen Dorfplatz meist der Mittelpunkt des Dorflebens. Dabei hat jeder Schrein ein anderes Aussehen. "Unterschiedlich wie zwei Flammen nun mal sind." würde ein Priester sagen, doch mit einigen Gemeinsamkeiten. Zuerst und wohl am wichtigsten währe da die Opfer- oder Brandschale. Eine Schüssel aus Stein oder Metall in der rituelle Feuer entzündet werden. Dann hat jeder Tempel oder Schrein ein Platz der von den Gläubigen genutzt wird um den Ritualen beizuwohnen und einen sogenannten Trauerhof, hier findet sich eine Erhöhung auf einem offenen Platz. Doch wird dieser nur beim Tod eines Gemeindemitglieds gebraucht da auf der Erhöhung die sterblichen Überreste zu ehren Ignis verbrannt werden.
Was die Tempel und Schreine noch gemeinsam haben sich die Ziersymbole die meist Ignissymbole darstellen oder in irgenteiner weise das Feuer repräsentieren. Auch trägt jeder Tempel ein Leitspruch der Ratschlag und Hinweis für die Gläubigen sein soll.
Auf den Straßen und Wegen Calors entstehen immer mehr sogenannte Wegschreine, kleine meist überdachte Brandschalen die von den Bewohnern des Landstriches errichtet und von einem Priester geweiht wurden. Sie werden zumeist an Rastplätzen errichtet und dienen neben dem Gebet oft auch als Feuerstelle. Aussehen und Material das verwendet wurde hängt oft von dem Bewohnern der Region ab. Reicht von einfachen Steinschalen mit einem Holzschild mit dem Symbol Ignis bis zu aufwändigen kleinen Steingebäuden und kostbaren Verzierungen der Brandschale aus Blattgold.
Leitspruch der Priesterschaft:
Nur wer selbst brennt kann andere entflammen!
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