Herzogtum Hohenbergen
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Johanna Katharina von und zu Riolan

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Geboren wurde die junge Baronin als Tochter des Ritters und Freiherrn Wilhelm von Riolan und Helene Maria von den Weiden.
Erzogen in der alten höfischen Tradition kristallisiert sich schon früh heraus, dass aus dem jungen Mädchen niemals eine vollkommende Hofdame und Gesellschafterin, aber vielleicht eine ganz passable Reiterin und Burgherrin werden sollte. Mathematik und die Kunst der Sprache scheinen ihr näher zu liegen und mehr zu bedeuten, als fast jede höfische Tradition und Gebaren.

Weit entfernt im Osten von Mythodea verbringt sie ihre Jugend und kommt erst nach ihrer Vermählung mit dem jungen, aufstrebenden Baron Ulrich Freienfels vor wenigen Jahren nach Mythodea.Mit sich brachte sie ein wenig Kultur, Freigeist und den Grundstock einer Pferdezucht, die sie von ihrem Vater als Morgengabe erhalten hatte. Zunächst lebte man in Coburg, einem Herzogtum im westlichen Teil des östlichen Reiches. Doch klare Differenzen in Glaube und Handlungsweise brachte ihren Gemahl Ulrich dazu sich von Herzog Yann Daske abzuwenden und das großherzige Angebot der Herzogin von Calor, Ain Schwefelnies, anzunehmen und in die schönen Berge von Calor zu ziehen.

Hoch in diesen Bergen steht die Feste Freienfels von deren Zinnen man ganz Belegryndor, die jüngste Baronie Calors überblicken kann. Der Geruch nach Pferden, Lyrik und der Widerhall der Übungsschwerter, die aufeinander prallen, beherrschen nun dieses alte Gemäuer. Die Herzogin selbst ist ein gern gesehener Gast in Freienfels und zugleich ist Ardor ein gern gewähltes Reiseziel. Manchmal kann man die Herzogin und die Baronin beobachten, wie sie durch die Gärten von Freienfels wandeln und tief ins Gespräch vertieft die Ruhe und den Frieden dieses Ortes genießen in den seltenen Stunden der Muße. Immer öfter aber verbringt Johanna einige Wochen am Hofe in Ardor um dort der Herzogin aufzuwarten, ihr als Hofdame zu dienen und Gesellschaft zu leisten.
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